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Schlanders
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Schlanders ([]; italienisch Silandro) ist eine italienische Gemeinde mit 6371 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) im Vinschgau in SĂźdtirol. Zur Marktgemeinde gehĂśren neben dem gleichnamigen Hauptort auch die Fraktionen Kortsch, GĂśflan, Vetzan, NĂśrdersberg und Sonnenberg. Schlanders ist Sitz der Bezirksgemeinschaft Vinschgau sowie Standort des einzigen Krankenhauses der Talschaft und mehrerer weiterfĂźhrender Schulen.
Contents
⢠Geographie
⢠Etymologie
⢠Geschichte
⢠Vorgeschichte
⢠RÜmerzeit
⢠Mittelalter
⢠16. Jahrhundert
⢠17. Jahrhundert
⢠18. Jahrhundert
⢠19. Jahrhundert
⢠Politik
⢠Bßrgermeister
⢠Wappen
⢠Partnerschaften
⢠BevÜlkerung
⢠Kulturhaus
⢠Bauwerke
⢠Brauchtum
⢠Landwirtschaft
⢠Dienstleistungen
⢠Handwerk
⢠Handel
⢠Wirtschaft
⢠Bildung
⢠Verkehr
⢠Sport
⢠Ehrenbßrger
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geographie
Schlanders liegt in der geographischen Mitte des Vinschgaus, welches sich als alpines Längstal durch den westlichen Teil von SĂźdtirol zieht. Drei der fĂźnf Fraktionen der Gemeinde, der Hauptort Schlanders (721 m s.l.m.), Kortsch (800 m s.l.m.) und Vetzan (700 m s.l.m.), befinden sich auf Schwemmkegeln auf der orographisch linken, nĂśrdlichen Seite des Etschtals; GĂśflan (750 m s.l.m.) liegt beiderseits der Etsch. NĂśrdlich oberhalb des Talbodens bieten die Hänge des Sonnenbergs in mittelgebirgiger Lage mehreren BauernhĂśfen Platz. Ăberragt werden diese von Gipfeln der Ătztaler Alpen, die hier dem Saldurkamm zugerechnet werden. Erschlossen ist das zur Gemeinde gehĂśrende Gebiet durch das unbewohnte, beim Hauptort Schlanders abzweigende Hochtal Schlandraun, das vom Schlandraunbach durchflossen wird und von zahlreichen Dreitausendern umkränzt ist, darunter der Ramudlaspitze (3366 m), dem Hochalt (3285 m) und der Mastaunspitze (3200 m). Direkt sĂźdlich des Talbodens des Etschtals beginnt der Nationalpark Stilfserjoch. Ăber die Hänge des ebenfalls von BauernhĂśfen besiedelten NĂśrdersbergs steigt das Gelände zu den Gipfeln der Ortler-Alpen an. Die Laaser Spitze (3305 m s.l.m.), der Untergruppe der Laaser Berge zugerechnet, bildet hier den hĂśchsten Gipfelpunkt.
Etymologie
Schlanders wird erstmals im Jahr 1077 in der latinisierten Form Slanderes erwähnt, 1101 erstmals deutsch Schlandere.cite-ref-1[1] Weitere Zeugnisse des Namens sind: 1170 Slanders, 1252 Schlanders, 1352 Slanders, 1426 Slanders, 1518 Schlanders.
Der Ortsname steht wohl in einem Zusammenhang mit dem Schlandraunbach (1334 fluvius Slandruni). KĂźhebacher setzt die indogermanische Silbe *sal-, keltisch *sala- (âWeide, schmutzig, grau, von Grauweiden bewachsenâ) an. Finsterwalder hingegen geht von der Silbe *sil-/*sul- (ârinnen/brausenâ) aus und rekonstruiert *Silandria in Analogie zu den Namen Silz und Sill in Nordtirol oder Silla im Trentino.cite-ref-2[2]
1923 wurde der Ortsname zu âSilandroâ italianisiert und amtlich eingetragen.
Geschichte
Vorgeschichte
In der Jungsteinzeit um 3500 v. Chr. waren die Hänge um Schlanders von nomadisierenden Hirten und Jägern bewohnt. Der älteste Fund aus dieser Zeit ist eine Lochaxt. Ătzi, der Mann vom Tisenjoch, durchstreifte um 3200 v. Chr. die HĂśhen des Vinschgaus. Artefakte (Beile und Sicheln) aus einem Depotfund am Schlanderser Sonnenberg lassen auf Sesshaftigkeit und landwirtschaftliche Tätigkeiten in der Eisenzeit (um 600 v. Chr.) schlieĂen. Um 300 v. Chr. gab es rätische HĂśhensiedlungen im Vinschgau. Siedlungsaktivitäten sind auch in Schlanders auf Rossladum, auf Kortsch und der SĂźdseite des Sonnenberges auszumachen.cite-ref-3[3]
RĂśmerzeit
Bei der Eroberung des Alpenbereiches durch die RĂśmer unter Augustus 15 v. Chr. hatten seine StiefsĂśhne Drusus und Tiberius den Oberbefehl und unterjochten auch die Venosten, die damals den Vinschgau bewohnten. Etwa 40 n. Chr. wurde die Via Claudia Augusta gebaut, eine Handels- und MilitärstraĂe, die von Altinum am Adriatischen Meer durch den Vinschgau bis nach Augusta Vindelicum (Augsburg) fĂźhrte. In der Nähe von Schlanders konnte die Trasse nicht genau lokalisiert werden. MĂźnzfunde weisen sie auf die orografisch linke Talseite.
Mittelalter
Sankt Georg am Sonnenberg weist auf eine Besiedelung des Gadriaschuttkegels im Bereich von Schlanders und Kortsch um 700 n. Chr. Die erste urkundliche Nennung des Namens Schlanders erfolgte 1077. Kaiser Heinrich IV. Ăźbertrug dem Brixner Bischof Altwin umfangreiche Besitzungen in âSlanderesâ, das als in der Vinschgauer Grafschaft des Gerung gelegen bezeichnet wird, als Reichslehen.cite-ref-4[4] Damals war der Investiturstreit zwischen Kaiser und Papst entbrannt, durch die Schenkungen hatte der Kaiser wichtige StĂźtzpunkte im Lande mit Vertrauenspersonen besetzt.
Um 1100 Ăźbten die Herren von Montalban in Schlanders und Umgebung groĂen Einfluss aus. Das Gut Slanderes war 1148 in den Händen der Grafen von Morit-Greifenstein. Im Tauschwege kam es an Graf Ulrich III. von Tarasp. Die Lehensnehmer auf der Burg waren die Herren von Schlandersberg, eine Nachfahrenlinie derer von Montalban. Sie erbauten im 13. Jahrhundert das Schloss Schlandersberg und besaĂen es bis zu ihrem Aussterben 1755. Es gab um 1200 zwei Siedlungskerne, die die weitere Entwicklung von Schlanders beeinflussten: den Bereich um die Pfarrkirche und die Gemarkung um die Sankt-Ingenuin-Kirche (heute Ladurner). Kaiser Friedrich II. Ăźbertrug 1235 die Kirche zu Schlanders dem Deutschen Ritterorden. Vorher war sie wahrscheinlich im Besitz des mächtigen sĂźddeutschen Adelsgeschlechtes der Welfen. Mit der Kirche nahm der Ritterorden eine Reihe von HĂśfen in und um Schlanders in Besitz. 1290 verlieĂen die Herren von Schlandersberg ihren Turm auf Juval am Schlandraunbach (später Stachelburg) und Ăźbersiedelten auf die neue HĂśhenburg Schlandersberg am Sonnenberg.
1305 grĂźndete der Deutsche Orden die Landkommende Schlanders. Ein Zinsbuch der Kommende Schlanders von 1334 gibt Aufschluss Ăźber Besitzungen und EinkĂźnfte des Deutschen Ordens in Schlanders. Das Gericht Schlanders wurde 1355 erstmals urkundlich erwähnt. Richter war damals Egno iudex de Slanders. Unter den Tiroler Adeligen, die 1386 in der Schlacht bei Sempach gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft fielen, war auch Peter von Schlandersberg. Um 1400 entwickelten sich zwei weitere Siedlungskerne mit Eyrserturm und Behaimturm. Maximilian I. (1490â1519) kaufte 1496 in Schlanders von Sebastian Sennauer ein Haus und lieĂ es zum Gerichtssitz ausbauen. Nachdem die Eidgenossen während des Engadinerkriegs 1499 die Schlacht an der Calven bei Glurns gewonnen hatten, brannten sie Vinschgauer DĂśrfer nieder, darunter auch Schlanders.
16. Jahrhundert
Während der Bauernkriege rebellierten 1525 auch in Schlanders Bauern gegen die Obrigkeit. 1529 machte der bekannte Täufer Georg Blaurock aus der Schweiz in Schlanders Station. Schlanders war um 1556 ein Zentrum des Täufertums. Hans Pßrchner war Vorsteher einer solchen Gruppe. Die Täufer wurden grausam verfolgt; so wurde der bekannte Täufer Balthasar Dosser 1561 wegen seiner sozialrevolutionären Ideen in Schlanders gefangen genommen und in Innsbruck hingerichtet. Um 1590 ist eine deutsche Schule nachgewiesen. Die Schßler lernten Lesen, Schreiben und Rechnen.
17. Jahrhundert
Die Grafen von Hendl erbauten ab 1600 die Schlandersburg. Die Pest wĂźtete 1635 in der Region, in Schlanders und Umgebung starben rund 1.600 Menschen. Das Kapuzinerkloster wurde 1643 gebaut. Ein Jahr später kamen die Kapuziner nach Schlanders; sie errichteten ein Hospiz. Wegen groĂer allgemeiner Not wurde der Wald um Schlanders zwischen den Ortschaften GĂśflan, Kortsch und Schlanders aufgeteilt. 1652 wurde der Ansitz Heydorf gebaut, 1695 errichteten die Grafen Hendl den Ansitz Schlanderegg.
18. Jahrhundert
1703 rĂźckten die Schlanderser StandschĂźtzen gegen die einfallenden Bayern aus. Umbauarbeiten an der Deutschordenskommende und am Pfarrwidum wurden 1705 durchgefĂźhrt, Umbauten am Ansitz Plawenn, damals Freidenthurn genannt, 1720. Ein Ausbruch des Schlandraunbachs 1731 zerstĂśrte oder beschädigte 30 Häuser. Die Wasserschutzmauer (âGreibm-Mauerâ) am Schlandraunbach, der ein neues Bachbett bekam, wurde daraufhin 1732 erneuert. Die Herren von Schlandersberg starben 1755 in männlicher Linie aus. Beim ersten Franzoseneinfall 1796 rĂźckte die SchĂźtzenkompanie Schlanders zur Grenzsicherung aus.
19. Jahrhundert
Nachdem Tirol 1805 zu Bayern gekommen war, rief Martin Theimer (1778â1838) 1809 in Schlanders zum Aufstand gegen die bayrisch-franzĂśsische Besatzung auf. Matthias Purtscher, Lehrer in Schlanders, wurde Adjutant des Oberbefehlshabers Andreas Hofer. Joseph Daney (1782â1826), Priester aus Schlanders, beteiligte sich an den Aufständen, wenn auch mit einem eher distanzierten Verhältnis zu den FĂźhrungspersĂśnlichkeiten des Aufstandes. Die bayerische Besatzung vertrieb 1811 den Deutschen Orden aus Schlanders, die Kommende wurde Gerichtssitz. 1812 wurde Schlanders Sitz des Dekanates. Die Gerichte Schlanders und Kastelbell wurden 1825 zusammengelegt und 1826 zum k.k. Landgericht Schlanders erhoben. 1859 wurde Schlanders Garnisonsort. Die frĂźhere Deutschordenskommende wurde 1860 Pfarrwidum, das Gericht wurde in die Schlandersburg verlegt. Im gleichen Jahr grĂźndete sich der Männergesangsverein Schlanders. Die erste Gemeindesparkasse von Tirol wurde 1873 in Schlanders gegrĂźndet, die Freiwillige Feuerwehr Schlanders 1875.
Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg
Mit Erlass des Kaisers Franz Joseph I. wurde Schlanders 1901 zum Sitz der Bezirkshauptmannschaft. Die Vinschgaubahn wurde 1906 gebaut. Der Obstanbau gewann in dieser Zeit an Bedeutung, und Schlanders bekam im gleichen Jahr das Marktrecht. 1915 zog das StandschĂźtzenbataillon von Schlanders mit 1050 Mann und Offizieren in den Krieg an die Ortlerfront. Nach dem Waffenstillstand 1918 marschierten italienische Truppen in Schlanders ein und besetzten die Kaserne des hier bis 1914 stationierten II. Bataillons des BĂśhmischen Infanterie-Regiments âViktor Emanuel III. KĂśnig v. Italienâ Nr. 28. Inzwischen wurde der Standort aufgegeben. Schlanders wurde 1923 zur faschistischen Unterpräfektur erhoben. 1928 erfuhr das Gemeindegebiet von Schlanders eine enorme VergrĂśĂerung, als es um die bis dato eigenständigen Gemeinden Kortsch, GĂśflan, NĂśrdersberg, Sonnenberg und Vetzan vergrĂśĂert wurde. Die Gemeinde bekam ein eigenes Wappen verliehen, Kasernen wurden gebaut. 1939 begann auch in Schlanders die Option.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart
1946 wurde die Obstgenossenschaft GEOS gegrĂźndet. Nach den Gemeinderatswahlen 1952 wurde Josef Benedikter BĂźrgermeister. Das Krankenhaus Schlanders wurde 1958 gebaut, im gleichen Jahr grĂźndete sich die Freiwillige Blutspendervereinigung Vinschgau. 1962 grĂźndete der Schlanderser BĂźrgermeister Erich MĂźller die Talgemeinschaft Vinschgau (später Bezirksgemeinschaft Vinschgau) mit Sitz in Schlanders. Ein Realgymnasium und eine Handelsschule wurden 1966/67 eingerichtet. 1973 wurde die Industriezone Vetzan, eine âProduktionszone von Landesinteresseâ, ausgewiesen. Seit der Errichtung der FuĂgängerzone Schlanders 1996 ist die HauptstraĂe im Dorfkern verkehrsfrei. 1996 wurde auch das Kulturhaus âKarl SchĂśnherrâ, das Kultur- und Veranstaltungszentrum von Schlanders, neuerĂśffnet. Die Vinschgaubahn nahm am 5. Mai 2005 ihren Betrieb wieder auf. 2009 hatte die Gemeinde Schlanders 6014 Einwohner, im Hauptort Schlanders lebten 3445 Menschen.
Politik
BĂźrgermeister
BĂźrgermeister seit 1952:cite-ref-5[5]
| Jahr | Name |
|---|---|
| 1952â1956 | Josef Benedikter |
| 1956â1958 | Karl Matscher |
| 1958â1969 | Erich MĂźller |
| 1969â1978 | Jakob Lechthaler |
| 1978â1980 | Anton Alber |
| 1980â1995 | Heinrich Kofler |
| 1995â2010 | Johann WallnĂśfer |
| 2010â2025 | Dieter Pinggera |
| 2025â | Christine Kaaserer |
Wappen
Auf der Burg Schlandersberg hoch Ăźber Schlanders residierten von ca. 1200 bis 1771 die adeligen Herren von Schlandersberg. Ihr Wappenschild zeigt auf blauem Grund drei silbergraue Spitzen, die untereinander angeordnet sind. Sie laufen nach rechts und enden spitz am rechten Schildrand. Die Gemeinde Schlanders hat dieses Adelswappen Ăźbernommen. Die Verleihung dieses Wappens erfolgte zur Zeit der italienisch-faschistischen Verwaltung im Jahre 1928 durch kĂśniglichen Regierungserlass.
Partnerschaften
BevĂślkerung
Schlanders ist gemäà den erhobenen SprachgruppenzugehÜrigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gßltigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbßrgerschaft herangezogen.
| Sprache | 1981 [ 6 ] | 1991 [ 7 ] | 2001 [ 7 ] | 2011 [ 8 ] | 2024 [ 8 ] |
|---|---|---|---|---|---|
| Deutsch | 94,86 % | 93,32 % | 94,02 % | 94,66 % | 93,54 % |
| Italienisch | 5,04 % | 6,51 % | 5,81 % | 5,19 % | 6,42 % |
| Ladinisch | 0,11 % | 0,17 % | 0,17 % | 0,14 % | 0,04 % |
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Siehe auch
:
Liste der Naturdenkmäler in Schlanders
Kulturhaus
Das Kulturhaus âKarl SchĂśnherrâ ist das Zentrum fĂźr kulturelle Veranstaltungen. Es hat einen Theatersaal mit groĂer, schĂśn ausgebauter BĂźhne. Dieser Saal wird auch als Kino genutzt. AuĂerdem gibt es einen groĂen Vortragssaal, Ausstellungsräume, Vereinssäle, CafĂŠ am Platzl, KĂźche, Kegelbahn sowie Spielautomaten- und Billardzimmer, Geschäfts- und BĂźroräume, Dienstwohnungen, Freiflächen und Tiefgarage.
Musik und Theater
Die BĂźrgerkapelle Schlanders wurde 1804 gegrĂźndet. Es gibt auĂerdem einen Männergesangsverein, einen Kirchenchor, eine Jagdhornbläsergruppe âSt. Hubertusâ, einen Theaterverein in Schlanders und einen Theaterverein in Kortsch.
Bauwerke
Siehe auch
:
Liste der Baudenkmäler in Schlanders
Schlanders ist reich an historischen Bauten, die zur Besichtigung einladen. Sie begleiten die Entwicklung des Dorfes vom 13. bis zum 20. Jahrhundert und geben Zeugnis von der Geschichte des Vinschgauer Hauptortes. Erbaut wurden viele dieser Bauwerke vom Deutschen Ritterorden oder von Ăśrtlichen Adelsgeschlechtern, wie den Schlandersbergern oder den Grafen Hendl. Im ausgehenden 20. Jahrhundert treten auch das Land SĂźdtirol, die Bezirksgemeinschaft Vinschgau und die Gemeinde Schlanders als Bauherrn auf.
⢠Schloss Schlandersburg
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Hauptartikel
:
Schlandersburg
⢠Schloss Schlandersberg
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Hauptartikel
:
Schloss Schlandersberg
⢠Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
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Hauptartikel
:
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Schlanders)
⢠Michaelskapelle
Sie liegt am Friedhof neben der Pfarrkirche und wurde bereits 1304 erwähnt. Nach der ZerstÜrung im Schwabenkrieg wurde sie in der jetzigen Form wiederaufgebaut. Heute dient sie als Leichenkapelle.
⢠Kapuzinerkirche und Kloster
Im Jahre 1644 kamen die Kapuziner nach Schlanders und errichteten Kirche und Kloster. Die Kirche, ein einfacher Saalbau, ist dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Die Weihe fand am 27. November 1648 durch den Churer Bischof Johannes V. Flugi von Aspermont statt. Das Kloster wurde am 15. August 1808 von der bayerischen Regierung evakuiert. Die Kapuziner kehrten nach der Schlacht am Bergisel wieder zurĂźck. Wie die meisten Kirchen dieses Ordens weist das Kloster ein rechteckiges Langhaus, einen quadratischen Chor und eine Seitenkapelle auf, die Ausstellung ist schmuckloser FrĂźhbarock. Der Klosterkomplex wurde seit 1990 in mehreren Etappen saniert. 2018 verlieĂen die letzten Kapuziner die Klosteranlage.
⢠Spitalkirche
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Hauptartikel
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Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit (Schlanders)
⢠St. Ăgidius
Die kleine Kirche steht am Schatzknott in Kortsch am Sonnenberg; sie ist von Schlanders aus gut sichtbar. Die Kapelle wurde im 14. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut. An der sĂźdlichen AuĂenmauer befindet sich ein Wandgemälde, das den Hl. Christophorus darstellt. Im Inneren wurden 1985 Fresken aus dem 13. Jahrhundert freigelegt, darunter ein SchĂśpfungsbild.
⢠Beheimturm (Matscherhaus)
Der Beheimturm, auch Matscherhaus genannt, ist ein alter Wohnturm mit Schwalbenschwanzzinnen. 1237 gehÜrte es den Herren von Wangen, und 1290 war der Turm ein landesfßrstliches Lehen. Vorßbergehend war der Beheimturm in der frßhen Neuzeit auch Gerichtssitz und Gefängnis. Auf der Rßckseite des Beheimturms befindet sich ein Marmormedaillon von Gregor Schwenzengast. Wahrscheinlich kommt der Name von einem Lehensträger namens Wilhelm Peheim.
⢠Sachsalberhaus
Das heutige Sachsalberhaus diente seit dem 13. Jahrhundert als Behausung fßr die Geistlichkeit des Deutschen Ordens. Heute ist das Sachsalberhaus das Gerichtsgebäude von Schlanders. Der Marmorstein ßber der Eingangstßr des Hauses erzählt die Geschichte des Hauses. Die heutige Gestalt des Hauses stammt von 1705.
⢠Ansitz Plawenn
Das Plawennhaus, auch Freienthurm genannt, ist heute das Rathaus von Schlanders. Es war frĂźher ein Wohnturm, der zu einem Ansitz ausgebaut wurde. Das heutige Aussehen bekam der Edelsitz um 1720/30. Er besitzt ein Holzportal mit einem Diamatenquadermuster. Ăber dem Eingang befinden sich ein Hendl-Schlandersbergersches Wappen und ein barockes Marmorrelief der unbefleckten Muttergottes von Gregor Schwenzengast. Eine Besonderheit ist die Kapelle in der Hausmitte mit einem kleinen Turm. Der Wohnturm entstand noch im romanischen Mittelalter. Durch Heirat einer Gräfin Hendl kam dieser Ansitz noch im 19. Jahrhundert in den Besitz der Freisassen von Plawenn, nach denen er heute benannt ist.
⢠Widum Schlanders, Kommende
FrĂźher diente das Widum als Kommende (Niederlassung) des Deutschen Ordens, der von 1235 bis 1811 die Pfarre Schlanders besaĂ. Darauf weisen das Ordenskreuz und die Jahreszahl 1765 noch heute am Eingangstor hin. Auffällig sind auch noch der Arkadenhof, die Marmorfreitreppe und der Säulengang, die auf den damaligen Wohncharakter hinweisen.
⢠Schlanderegg
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Hauptartikel
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Schlanderegg
⢠Krankenhaus Schlanders Das Krankenhaus Schlanders wurde am 9. Februar 1958 erĂśffnet. Es diente als Bezirkskrankenhaus fĂźr den Vinschgau. Es wurde zwischen 2000 und 2008 umgebaut und modernisiert und beherbergt 106 Betten. Das Schlanderser Krankenhaus hat ein Einzugsgebiet mit 30.000 Einwohnern. Insgesamt 396 Mitarbeiter, davon 38 Ărzte, kĂźmmern sich um das Wohl der Patienten.
⢠St. Jenewein
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Hauptartikel
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St. Jenewein (Schlanders)
⢠Ladurnhof
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Hauptartikel
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Ladurnhof (Schlanders)
⢠Kemathaus
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Hauptartikel
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Kemathaus (Schlanders)
⢠Schmalzhof
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Hauptartikel
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Schmalzhof (Vetzan)
⢠St. Martin
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Hauptartikel
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St. Martin (GĂśflan)
⢠TrÜgerhaus
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Hauptartikel
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TrĂśgerhaus (Schlanders)
Natur- und Kulturdenkmäler
Siehe auch
:
Liste der Naturdenkmäler in Schlanders
Vinschgauer Sonnenberg
Schlanders liegt am FuĂe des Sonnenberges. Der Vinschgauer Sonnenberg erstreckt sich von der TĂśll bis nach Mals. Er ist wegen seiner Steppenvegetation und seines trockenen und submediterranen Klimas einmalig im gesamten Alpenraum. An vielen Standorten, vor allem in der Nähe des Talbodens, wo die Bewirtschaftung durch den Menschen noch lohnend ist, befinden sich Weinterrassen und Kastanienhaine. In den hĂśheren Lagen ist vorwiegend Steppenvegetation (Gräser, Hartblattgewächse, Sträucher, trockenliebende Bäume) anzutreffen. Zahlreiche Tierarten, darunter die Smaragdeidechse, die Gottesanbeterin und verschiedene Schmetterlinge, haben hier ihre Heimat gefunden. Am Sonnenberg befinden sich zudem besonders viele Schalensteine. Das sind SteinblĂścke mit grĂśĂeren und kleineren Vertiefungen und Symbolen, die von Menschenhand geschaffen wurden. Sie sind ab der Jungsteinzeit nachweisbar.
Waale
Vor der Zeit der Mechanisierung haben die Bauern zum Teil sehr lange kĂźnstliche Wasserkanäle, sogenannte Waale, angelegt, in denen das Wasser aus den meist wasserreichen Seitentälern in die Hangwiesen des Haupttales geleitet wurde. Dies war notwendig, da es im Vinschgau eine hohe Niederschlagsarmut gab und gibt und somit die Hangwiesen kĂźnstlich bewässert werden. Seit circa 40 Jahren werden die Waale durch Beregnung ersetzt. Viele Waale sind inzwischen verfallen und werden nicht mehr genutzt. Allerdings werden einige Waale im Vinschgau instand gehalten und dienen als Wanderwege fĂźr Einheimischen und Touristen. In Schlanders gibt es noch mehrere Waale, wobei die meisten auch noch genutzt werden. Einer dieser Waale ist der Ilzwaal. Die Wasserfassung des Ilzwaales befindet sich am Schlandraunbach in der Nähe von Schloss Schlandersberg und fĂźhrt gegen Westen entlang des Sonnenberges bis nach Kortsch. Unterhalb des Ilzwaales verläuft der âKĂśschtenwaalâ. Der âRoppenwaalâ, auch Vetzaner Waal genannt, hat seine Wasserfassung ebenfalls im Schlandrauntal und fĂźhrt gegen Osten nach Vetzan.
Brauchtum
Scheibenschlagen
Zu den ältesten Bräuchen zählt das Scheibenschlagen. Am ersten Fastensonntag des Jahres werden Scheiben aus Birken- oder FĂśhrenholz in der GrĂśĂe von einem kleinen Teller auf eine AnhĂśhe hinaufgetragen. Bei Anbruch der Dämmerung wird dort ein Feuer entzĂźndet. Die Holzscheiben, die in der Mitte ein Loch besitzen, werden an eine Haselrute gesteckt und anschlieĂend in das Feuer gehalten, bis sie glĂźhen. Mit groĂem Geschrei und Aufsagen bestimmter Reime wird nun die Scheibe Ăźber die Kante in das Tal geschleudert. Mit dem Scheibenschlagen soll der Winter vertrieben werden.
HerzâJesuâSonntag
Dieser Brauch geht auf das späte 18. Jahrhundert zurĂźck. 1796 versprachen die Tiroler Landstände angesichts der drohenden Gefahr durch die Truppen Napoleons I. feierlich, das Land dem âHeiligsten Herzen Jesuâ anzuvertrauen und dessen jährlich zu gedenken. Der Herz-Jesu-Sonntag wird am zweiten Sonntag nach dem Fronleichnamsfest begangen. Andreas Hofer erneuerte 1809 das GelĂśbnis vor der Schlacht am Bergisel gegen die Franzosen und Bayern. Als Andreas Hofers Truppen Ăźberraschend siegten, wurde der Herz-Jesu-Sonntag zum Feiertag gemacht. In Erinnerung daran werden Feuer auf den Bergen entzĂźndet. Auch die Bergfeuer selbst haben einen geschichtlichen Hintergrund, denn in den Kriegszeiten wurden Bergfeuer als Zeichen fĂźr einen abgesprochenen Kampfbeginn entzĂźndet. Am HerzâJesuâSonntag brennen die HĂśhenfeuer am NĂśrdersberg und am Sonnenberg Ăźber Schlanders.
Maria-Namen-Prozession
Im Jahre 1799 leisteten die SchĂźtzen und die gesamte BevĂślkerung ein GelĂśbnis an Maria, da das Land Tirol von den Franzosen bedroht wurde. Man gelobte, das Gnadenbild âUnserer lieben Frau am Reinâ jedes Jahr in einer feierlichen Prozession durch den Ort zu tragen, falls Maria ihnen helfen wĂźrde. Tatsächlich konnten die Franzosen wenige Tage danach vertrieben werden. Die Maria-Namen-Prozession findet am zweiten Sonntag im September statt. An diesem Tag werden das Patroziniumsfest und der weltliche Kirchtag gefeiert.
Nikolaus & Krampus
Der 5. Dezember ist der âTuifltogâ (Teufeltag). An diesem Tag laufen bis zu 100 Krampusse durchs Dorf, welche durch ihre kunstvoll geschnitzten Holzmasken und langen Birkenruten nicht nur bei Kindern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die KostĂźme bestehen hauptsächlich aus Schafswolle und Ziegenfellen, jeder Krampus trägt auch eine Kuhglocke mit sich. Seit dem Jahr 1960 organisiert das âNikolauskomitee Schlandersâ den traditionellen Nikolauseinzug, die anschlieĂende Nikolausansprache auf dem Plawennpark und die Hausbesuche von Nikolaus und Krampus. Die ErlĂśse aus dem Verkauf der âNikolaussacklenâ und der Hausbesuche kommen seit jeher wohltätigen Zwecken zugute.
SchĂźtzen
Das SchĂźtzenwesen besteht in Tirol und somit auch in Schlanders schon seit rund fĂźnfhundert Jahren. Zur Zeit der GrĂźndung (Tiroler Landlibell von 1511) hatten die SchĂźtzen noch die Aufgabe der Landesverteidigung zu erfĂźllen. Während des italienischen Faschismus wurde das SchĂźtzenwesen verboten. Seit den 1950er Jahren gibt es nun wieder in nahezu jedem Dorf SchĂźtzenkompanien, jedoch zählt die Landesverteidigung nicht mehr zu ihren Aufgaben. Die SchĂźtzen haben sich die Pflege von Religion, Tradition und Brauchtum zur Aufgabe gemacht. Auch die SchĂźtzenkompanie von Schlanders, im Jahre 1959 wiedergegrĂźndet, nimmt diese Aufgaben wahr. Sie ist mit der SchĂźtzenkompanie von St. Anton am Arlberg (Ăsterreich) freundschaftlich verbunden und hält rege Kontakte zu den Tiroler Siedlungen in SĂźdamerika.
Gesellschaft und Arbeitstradition
Das kulturelle Leben von Schlanders ist stark von alten Traditionen geprägt. Diese wiederum stammen aus der bäuerlichen Vergangenheit und von geschichtlichen Abläufen, die zur Entwicklung von Schlanders und zur Orientierung auf eine selbstbewusste und aufgeschlossene Gesellschaft beigetragen haben. Zur Aufgeschlossenheit haben auch die vielen Touristen beigetragen, die seit rund fßnfzig Jahren in Schlanders und Umgebung Erholung suchen.
Landwirtschaft
Schlanders und sein Umland waren und sind agrarisch geprägt: Die Schlanderser Bauern vollzogen den Wandel von einfachen Viehbauern zu Obstbauern, die sich 1946 zu einer der grĂśĂten Genossenschaften Europas (Genossenschaft der Obsterzeuger Schlanders, âGEOSâ) zusammengeschlossen haben.
In einer Kurzcharakterisierung des Bezirkes Schlanders aus dem Jahre 1855 finden Getreide- und etwas Weinbau als Hauptzweige der Landwirtschaft Erwähnung, während vom Obstbau keine Rede ist. Erst in den Jahrzehnten nach 1860 begann sich der Anbau von Steinobst auszudehnen. Grßnde dafßr waren zum einen die sinkenden Getreidepreise, und zum anderen machte die kleinbäuerliche Betriebsstruktur neue Betriebszweige und eine Intensivierung der Landnutzung erforderlich. Nach dem Stand von 1896 betrug die Fläche der Gemßse- und Obstkulturen in Kortsch 20 ha, in Schlanders 16 ha, wobei die Areale der Edelkastanienhaine und der Hausgärten einbezogen wurden. Auf der Obst- und Gemßseausstellung im Jahre 1908 waren nicht weniger als 83 Apfel- und Birnensorten vertreten. Den Verkauf der Ernte besorgten anfangs Händler, welche diese mittels Pferdefuhrwerken verfrachteten. Mit der ErÜffnung der Vinschgaubahn wurde der Export wesentlich erleichtert.
Ab etwa 1960 setzte der intensive Obstbau ein. Inzwischen ist die gesamte landwirtschaftlich nutzbare Fläche mit Obst belegt, wobei die Apfelsorte Golden Delicious dominiert. In den Hanglagen am Sonnenberg wird Wein angebaut, während die Bauern am Sonnenberg und NĂśrdersberg Milchwirtschaft betreiben. Vereinzelt wachsen an den Hängen Kastanien und Marillen. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche der in der GEOS zusammengeschlossenen Bauern beträgt 986 ha. Darauf wurden im Jahre 2007 insgesamt 6487 Waggons Ăpfel produziert, davon 4550 Waggons der Sorte Golden Delicious. AuĂerdem wurden von den bäuerlichen Mitgliedsbetrieben 12 Waggons Aprikosen (Marillen) angeliefert.
Dienstleistungen
Schlanders ist das Zentrum der Vinschgauer Dienstleistungseinrichtungen. Das Krankenhaus des SĂźdtiroler Sanitätsbetriebs, drei Basisärzte sowie ein Sitz des WeiĂen Kreuzes sorgen fĂźr eine gute Versorgung im Sanitäts- und Gesundheitsbereich. Im BĂźrgerheim âNikolaus von FlĂźeâ werden Senioren betreut. Auch der Sitz des Sozial- und Gesundheitssprengels liegt in Schlanders.
Handwerk
Noch bis in das 20. Jahrhundert war das Handwerk eng mit der Landwirtschaft verbunden. Das hatte seinen Grund im Streben der Landwirte nach Selbstversorgung auch bei gewerblichen Erzeugnissen, Wirtschaftsgeräten oder Kleidung. Das veranlasste die Bauern zu einer vielfältigen handwerklichen Tätigkeit. Zum anderen war es speziell fĂźr die Kleinbauern wichtig, durch ein Handwerk oder hausgewerbliche Arbeiten eine zusätzliche Existenzbasis zu schaffen. Heute gibt es eigens ausgewiesene Handwerkerzonen in Kortsch und Vetzan, also in der unmittelbaren Umgebung von Schlanders. Die Industriezone von Vetzan gehĂśrt zu den grĂśĂten im Vinschgau.
Handel
Im Jahre 1930 gab es in Schlanders 29 GroĂ- und Einzelhandelsbetriebe, deren Zahl in den Folgejahren kaum anstieg. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann eine rasche Belebung des Handelsbereiches. Heute bieten Ăźber 100 Geschäfte mit einer Gesamtfläche von 12.422 m² ihre Waren in Schlanders an.
Wirtschaft
Schlanders hat sich durch die zentrale Lage und die vielseitigen Angebote zum Zentrum der Wirtschaft im Vinschgau entwickelt.
Die Ausgewogenheit der Wirtschaftszweige Landwirtschaft, Industrie, Handwerk, Handel und Tourismus erweist sich als Vorteil fßr Produktion und Beschäftigungslage. Die ausgeglichene Sektorenstruktur und die vielen kleinen und mittleren Betriebe bilden ein stabiles Wirtschaftsgefßge. Auch die Verwaltungsstrukturen und die Schulen tragen zur zentralen Bedeutung von Schlanders bei.
Der markanteste Wirtschaftszweig in der Marktgemeinde Schlanders ist der Obstbau. Die gesamte Tallage des Vinschgaus ist mit Apfelbäumen, in der groĂen Mehrheit mit Golden Delicious, bepflanzt. HauptgrĂźnde fĂźr die besondere Qualität des Vinschger Apfels sind:
⢠die geringen Niederschläge
⢠die hohe Anzahl an Sonnentagen (ßber 200 im Jahr), besonders wichtig fßr Zuckergehalt und Farbe des Apfels
⢠die frische Luft, natĂźrlicher Feind der Schädlinge, und die groĂen Temperaturschwankungen, die einen natĂźrlichen âKĂźhlhaus-Effektâ entstehen lassen, verlangsamen die Zellteilung und somit das Wachstum von Obst und GemĂźse.
Um den Apfel wird eine Kultur aufgebaut, an der mit den Bauern auch der Tourismus beteiligt ist. Sichtbares Zeichen dafßr ist das mehrtägige Apfelfest, das alljährlich im Frßhjahr gefeiert wird.
GEOS â Genossenschaft der Obsterzeuger in Schlanders
Zehn Bauern aus Schlanders grĂźnden am 2. März 1946 die Genossenschaft der Obsterzeuger in Schlanders (GEOS). Zentrales Produkt ist der Apfel â konkret die Sorte Golden Delicious. Die Genossenschaft zählt 345 Mitglieder, die insgesamt 870 Hektar Anbaufläche bearbeiten. Es sind ca. 150 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr werden 56.597 Tonnen Ernte exportiert.
FuĂgängerzone Schlanders und die Entwicklung des Handels
Der Handel in Schlanders hat sich erst in jĂźngerer Zeit entwickelt, denn im 19. und auch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war Schlanders als Marktort und Handelsort ohne grĂśĂere Bedeutung. Im Jahre 1930 gab es 29 GroĂ- und Einzelhandelsbetriebe, deren Zahl in den Folgejahren kaum anstieg. Nach dem II. Weltkrieg begann eine Belebung des Handelsbereiches. Unter allen Gemeinden des Vinschgaus hat Schlanders in der Anzahl der Einzelhandelsbetriebe heute die Spitzenposition Ăźbernommen. Die FuĂgängerzone bildet heute das HerzstĂźck von Schlanders und weist eine Vielzahl von Fachgeschäften auf. Dazu kommt eine â wenn auch Ăźberschaubare â Auswahl an Gastbetrieben.
Industriezone Vetzan
Die industrielle Entwicklung von Schlanders erfuhr durch die Ausweisung der Industriezone von Vetzan 1973 einen groĂen Aufschwung. Durch diesen Ausbau konnten sich bereits vorhandene Betriebe weiterentwickeln und neue ansiedeln.
Basis Vinschgau Venosta
2019 wurde im Areal der ehemaligen Drusus-Kaserne, 1936 vom faschistischen Regime in Bahnhofsnähe errichtet und bis 1995 in Betrieb, ein GrĂźnder- und Innovationszentrum eingerichtet. Es versteht sich als ein Ort fĂźr den Austausch und die Vernetzung von zeitgemäĂer Ăkonomie, Bildung, Kunst und soziokultureller Innovation und fungiert als Denkfabrik, Veranstaltungsort und Plattform fĂźr Kreativität.cite-ref-9[9]
2022 wurden in einer âNacht- und Nebel-Aktionâ Teile des Kommandogebäudes auf GeheiĂ von BĂźrgermeister Dieter Pinggera abgerissen, ehe die Arbeiten durch das Landesdenkmalamt gestoppt und gegen die Gemeindeverwaltung Klage eingereicht wurde.cite-ref-10[10]
Bildung
In der Gemeinde Schlanders gibt es zahlreiche Bildungseinrichtungen, die â wie in SĂźdtirol Ăźblich â im Bereich der Ăśffentlichen Primar- und Sekundarstufen nach Sprachgruppen aufgeschlĂźsselt sind.
Der deutschen Sprachgruppe stehen im Hauptort Schlanders sowie in den Ortschaften GĂśflan, Kortsch und Vetzan jeweils Kindergärten und Grundschulen zur VerfĂźgung. Eine Mittelschule gibt es nur im Hauptort Schlanders. Dort sind auch weiterfĂźhrende Schulen, die groĂe Teile des Vinschgaus bedienen, angesiedelt, nämlich das Oberschulzentrum Schlanders, bestehend aus einer Technologischen Fachoberschule, einer Wirtschaftsfachoberschule, einem Sprachengymnasium und einem Realgymnasium, sowie die Landesberufsschule. In Kortsch besteht zudem eine Fachschule fĂźr Hauswirtschaft und Ernährung.
Schlanders ist die einzige Gemeinde des Vinschgaus mit Bildungsangeboten fĂźr die italienische Sprachgruppe. Diese umfassen einen Kindergarten, eine Grundschule und eine Mittelschule.
Verkehr
FĂźr den Kraftverkehr ist Schlanders in erster Linie durch die SS 38 erschlossen. Zudem wird das Gemeindegebiet von der Vinschgaubahn, die am Bahnhof Schlanders eine Zugangsstelle bietet, und der Radroute 2 âVinschgauâBozenâ durchquert.
Sport
Schlanders ist auch ein wichtiges Zentrum des Sports, der vor allem auf Vereinsbasis organisiert ist. Die Angebote reichen von FuĂball Ăźber Yoseikan Budo bis Tennis und Snowboard. Es gibt eine groĂe Sportzone in Schlanders mit zwei FuĂballplätzen, einer GroĂraum-Turnhalle, drei Tennisplätzen, einem Freischwimmbad, einer Minigolfanlage und einem Beachvolleyballfeld.
Der vereinsorganisierte Sport in Schlanders (Auswahl):
⢠Alpenverein Sßdtirol (AVS) Sektion Schlanders
Die Sektion Schlanders des SĂźdtiroler Alpenvereins bietet ein Tourenprogramm und alpine Ausbildung mit fachlich qualifizierten Tourenleitern, Wander- und JugendfĂźhrern fĂźr Interessierte jeden Alters.
⢠Amateursportverein Schlanders/Raiffeisen
Im Jahre 1953 wurde der Sportclub Schlanders vom damaligen Präsidenten Ernst Moser gegrĂźndet. 1964 konnte seine FuĂballmannschaft erstmals die Vinschger FuĂballmeisterschaft gewinnen. In den 1990er Jahren feierten Jugendmannschaften Landesmeistertitel und Pokalsiege im Vinschgau. Mitte der 1990er Jahre wurde der ersehnte Aufstieg der 1. Mannschaft in die 1. Amateurliga sichergestellt. Seit 2005 spielt der Amateursportverein Schlanders/Raiffeisen in der 2. Amateurliga.
⢠Athesis â SUB
Im Jahre 2002 wurde der erste Taucherverein im Vinschgau gegrßndet. Die erste Vollversammlung fand am 11. April 2002 in der Eurobar statt. Der Tauchverein erhält von der Freiwilligen Feuerwehr GÜflan Unterstßtzung beim Fßllen der Tauchflaschen. Diese Unterstßtzung macht es den Tauchern mÜglich, Tauchkurse in Zusammenarbeit mit Tauchlehrern sowie Exkursionen in die einheimischen Gewässer und darßber hinaus zu organisieren.
⢠Yoseikan Budo
Im Jahr 1986 wurde der Yoseikan-Budo-Verein gegrßndet. Er zählt mittlerweile ca. 100 aktive Mitglieder. Als Hauptanliegen gilt dem Verein die Ausbildung der Kinder.
⢠Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen
Der Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen wurde 1997 gegrĂźndet und hat 40 Mitglieder, die aus dem gesamten Vinschgau kommen. Er wird von Roland Lechthaler und dem Sektionsleiter Siegmar Trojer geleitet. Der Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen nimmt regelmäĂig an Wettkämpfen teil: Landesmeisterschaft, VSS-Wettkämpfe, Kufstein und WĂśrgl. Zu den grĂśĂten Erfolgen zählen die Siege von Devid Lechthaler.
⢠Sportschßtzen Schlanders/Kortsch
Die SektionsneugrĂźndung der SportschĂźtzen Schlanders/Kortsch war im Jahr 1986. Der SchieĂstand findet sich im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch.
⢠Kegelclub
1989 wurde der Kegelclub gegrßndet. Er knßpft an die alte Kegeltradition in Schlanders an. Der Kegelclub bestreitet sßdtirolweit Kegelwettkämpfe.
⢠Sportkletterverein Schlanders
Am 5. Juni 2008 wurde von Christian Gamper, Karlheinz Telser, Jakob Pedross und Werner WallnÜfer der Sportkletterverein Schlanders (SKS) gegrßndet. Das Ziel der Vereinigung war es, noch im selben Jahr einen Boulderwettkampf auf GÜflaner MarmorblÜcken abzuhalten. Nachdem die Veranstaltung relativ guten Zuspruch erhielt, beschäftigt sich der Verein ßbers Jahr mit aktiver Sportkletterei und organisiert einmal jährlich eine Neuausgabe des Marmor-Cup-Festivals in Zusammenarbeit mit der Alpenvereins-Sektion Schlanders.
⢠ZwÜlfkampf
Es gab ein in den 1980er und 90er Jahren durchgefĂźhrtes offenes Kräftemessen in 12 verschiedenen Disziplinen Ăźber das ganze Jahr verteilt und aus allen Sportarten von Leichtathletik, Schwimmen bis zu den Wintersportarten und SchieĂen bestehend. Die Gruppe hat sich aufgelĂśst.
Es existieren weiters folgende Hobbyvereine (Auswahl):
⢠Modelleisenbahnclub Schlanders
⢠Schaumpfeifen-Verein
⢠Freunde der Briefmarke
⢠Fischerklub Kortsch
PersĂśnlichkeiten
Mit der Gemeinde verbunden
⢠Martin Theimer (1778â1838), 1778 in Schlanders geboren. Er bereitete als Verbindungsmann Erzherzog Johanns den Aufstand von 1809 gegen die Franzosen vor, erhielt den Maria-Theresien-Orden und wurde in den Freiherrenstand erhoben. Er starb 1838.
⢠Josef Daney, 1782 in Schlanders geboren. Er war ein mehrere Sprachen sprechender Priester und kämpfte gegen die Franzosen im Jahre 1809. Er starb 1826. Nach ihm ist die âJosef-Daney-Gasseâ benannt.
⢠Matthias Purtscher, Schulmeister in Schlanders, er tat sich mit Theimer und Daney im Krieg gegen die Franzosen hervor.
⢠Hans von Vintler, 1837 in Schlanders geboren, Dichter â 1890.
⢠Karl SchĂśnherr (1867â1943), war Doktor der Medizin und Schriftsteller, verbrachte einen Teil seines Lebens in Schlanders (* 1867 Axams; â 1943 Wien).
⢠Heinrich VĂśgele, lebte 1806 bis 1862, war Arzt, hat die Aufforstungen am Vinschgauer Sonnenberg gefĂśrdert und stiftete das Vinzenzheim (âVĂśgelehausâ).
⢠Marian Joseph Tumler (1887â1987), 1887 am Bergbauernhof âKopf am Eggâ am Schlanderser NĂśrdersberg geboren, war Theologe und von 1948 bis 1970 Hochmeister des Deutschen Ordens, er starb 1987 in Wien.
⢠Franz Tumler (1912â1998), eigentlich Franz Ernest Aubert Tumler, war ein Ăśsterreichischer Schriftsteller mit Wurzeln in Schlanders, das er immer wieder besuchte.
⢠Ernst Mßller (* 1951), in Schlanders geborener Maler
⢠RenÊ Gusperti (* 1971), in Schlanders geborener Schwimmer
⢠Klaus Pobitzer (* 1971), in Schlanders geborener Kßnstler
⢠Christoph Prantner (* 1971), in Schlanders aufgewachsener Journalist und politischer Berater
⢠Robert Fliri (1976â2025), in Schlanders geborener Erfinder des modernen BarfuĂschuhs
⢠Dominik Plangger (* 1980), in Schlanders geborener Musiker, Liedermacher, Autor und Komponist
⢠Thomas Moriggl (* 1981), in Schlanders geborener Langläufer der italienischen Nationalmannschaft
⢠Barbara Moriggl (* 1982), in Schlanders geborene Langläuferin der italienischen Nationalmannschaft
⢠Hans Hofer (* 1983), in Schlanders geborener Regisseur und Drehbuchautor
⢠Imelda Gruber (* 1986), in Schlanders geborene Naturbahnrodlerin
⢠Sven Sachsalber (1987â2020), in Schlanders geborener KĂźnstler
⢠Hagen Patscheider (* 1988), in Schlanders geborener Skirennläufer
⢠Christian Schwarz (* 1988), in Schlanders geborener Naturbahnrodler, Juniorenweltmeister
⢠Melanie Schwarz (* 1989), in Schlanders geborene Naturbahnrodlerin, Mannschaftswelt- und Europameisterin
⢠Sara Bachmann (* 1995), in Schlanders geborene Naturbahnrodlerin
⢠Melanie Kuenrath (* 1999), in Schlanders geborene FuĂballspielerin
⢠Jasmin Coratti (* 2001), in Schlanders geborene Snowboarderin
EhrenbĂźrger
⢠Karl Tinzl (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 24. November 1963
⢠Kurat Alfred Malknecht (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 25. Mai 1965
⢠Franziska Kaaserer (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 28. Juni 1977
⢠Josef SchgĂśr (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 28. Juni 1977
⢠Luis Regensburger (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 28. Juni 1977
⢠Pater Marian Tumler (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 10. November 1977
⢠Josef SchĂśnauer, Altdekan (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 6. März 1980
⢠Erich MĂźller, AltbĂźrgermeister (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 28. Dezember 1992
⢠Hans von Elzenbaum, Arzt (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 28. Dezember 1992
⢠Karl Grasser, akadem. Bildhauer (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 13. September 2012
⢠Heinrich Kofler, AltbĂźrgermeister (â ), EhrenbĂźrgerschaft verliehen am 13. September 2012
⢠Josef Mair, Dekan, Ehrenbßrgerschaft verliehen am 13. September 2012
Literatur
⢠Gianni Bodini: Wege am Wasser. Sßdtiroler Waale. Ein Bildwanderfßhrer durch eine untergehende Kultur. Lana 1993.
⢠Gianni Bodini, Hans Wielander: GEOS 1946â1996. 50 Jahre Obstgenossenschaft Schlanders. Schlanders 1996.
⢠GĂźnther HĂśrt: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schlanders 1875â2000. Schlanders 2000.
⢠Heinrich Kofler u. a.: Festschrift zur 100-Jahr-Feier Markterhebung Schlanders. Schlanders 2006.
⢠Heinrich Kofler (Red.): Schlanders und seine Geschichte. Bd. I: Von den Anfängen bis 1815 (online). Bd. II: Von 1815 bis zur Gegenwart (online). Tappeiner, Lana 1999/2010.
⢠Dieter Pinggera u. a.: 200 Jahre BĂźrgerkapelle Schlanders 1804â2004. Festschrift, Schlanders 2004.
⢠Schlanders 1077â1977. In: Der Schlern, 51. Jahrgang, Heft 8, 1977, S. 393â456.
⢠SchĂźtzen Schlanders (Hrsg.): Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Schlanders. 175 Jahre Maria Namen Prozession 1799â1974. Schlanders 1974.
⢠Richard Staffler: Die Hofnamen im Landgericht Schlanders (Vinschgau). Nachdruck der Ausgabe von 1927. Mit einer Biographie Richard Stafflers von Rainer Loose (= Schlern-Schriften. Bd. 13). Wagner, Innsbruck 1996.
⢠Andreas Telfser: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schlanders 1875â2025. PĂśtzelberger Druck, Meran 2025.
⢠Hans Wielander: Bild & Chronik von Alt-Schlanders mit Kortsch, GÜflan, Vetzan, Sonnen- und NÜrdersberg. Mit der Chronik von Peter Gamper. Lana 1984.
⢠Hans Wielander: Sakrale Kunst in Schlanders, Kortsch, GÜflan, Vezzan, Sonnen- und NÜrderberg. Bozen 1994.
⢠Ignaz Vinzenz Zingerle, Karl Theodor Inama von Sternegg (Bearb.): Die tirolischen WeisthĂźmer, III. Theil: Vinschgau. Wien 1888, S. 162â174.
Weblinks
Commons
: Schlanders
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Schlanders
â ReisefĂźhrer
⢠Website der Gemeinde Schlanders
⢠Landschaftsplan der Gemeinde Schlanders. Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung, Autonome Provinz Bozen â SĂźdtirol (PDF-Datei)
⢠Eintrag im Tirol Atlas des Instituts fßr Geographie an der Universität Innsbruck.
⢠Website Basis Vinschgau Venosta (Schlanders)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 224â225 Nr. 254 u. S. 246 Nr. 279.
cite-note-22. â Manfred Niemeyer (Hrsg.): Deutsches Ortsnamenbuch. De Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-018908-7, S. 561.
cite-note-33. â GeoBrowser. Provinz Bozen, abgerufen am 1. Januar 2022.
cite-note-44. â Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 224â225 Nr. 254.
cite-note-55. â Die BĂźrgermeister der Gemeinden SĂźdtirols seit 1952. (PDF; 15 MB) In: Festschrift 50 Jahre SĂźdtiroler Gemeindenverband 1954â2004. SĂźdtiroler Gemeindenverband, S. 139â159, abgerufen am 16. November 2015.
cite-note-61. Volkszählung 1981 â Die amtliche BĂźrgerzahl und die Sprachgruppen in SĂźdtirol nach Gemeinde und Bezirk. Landesinstitut fĂźr Statistik der Autonomen Provinz Bozen â SĂźdtirol, März 1983, abgerufen am 9. Dezember 2024.
cite-note-astat2001-72. Volkszählung 2001 â Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-SĂźdtirol. (PDF) Landesinstitut fĂźr Statistik der Autonomen Provinz Bozen â SĂźdtirol, August 2002, abgerufen am 9. Dezember 2024.
cite-note-astat2024-83. Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 â Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen â SĂźdtirol. Landesinstitut fĂźr Statistik der Autonomen Provinz Bozen â SĂźdtirol, Dezember 1924, abgerufen am 9. Dezember 2024.
cite-note-99. â Website Basis Vinschgau Venosta